Republikaner und Demokraten: Zwei Fraktionen ein und derselben Partei

Es gab gute Gründe bei den US-Präsidentschaftswahlen am 5. November 2024 der Kandidatin der Demokratischen Partei Kamala Harris die Stimme zu geben. Nur durch ihre Wahl hätte sich die Rückkehr des offen rassistischen Migranten- und Gewerkschaftsfeindes Donald Trump verhindern lassen. Doch die Sammlung aller progressiven Strömungen hinter Harris ändert nichts am Charakter des Parteiensystems der USA und die Stellung der Demokratischen Partei darin: Republikaner und Demokraten sind tatsächlich zwei verschiedene Fraktionen ein und derselben Partei.

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Das Bündnis Sahra Wagenknecht: Partei ohne Mitglieder

Nur zehn Monate nach seiner Gründung feiert das „Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW)“ spektakuläre Wahlerfolge. Dennoch ist es keineswegs sicher, dass die Etablierung der neuen Partei gelingt.

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Erdmute Brielmayer

Sechs Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes Domenico Losurdo starb am 19. September 2024 Erdmute Brielmayer.

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Donald Trump und der Bonapartismus der USA

Bei den US-Präsidentschaftswahlen am 5. November 2024 hat der frühere Präsident Trump gute Chancen, erneut in das Amt gewählt zu werden. Medien und Politik befürchten in diesem Fall das Wiederaufleben einer aus seiner ersten Amtsführung bekannten autoritären und demagogischen Regierungsform, die gelegentlich – unter Hinweis auf historische Vorbilder – auch als Bonapartismus bezeichnet wird.

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Für Ursula von der Leyen reicht es nicht

Der erwartete Rechtsruck bei den Wahlen zum Europäischen Parlament ist eingetreten. In Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien, Portugal, Belgien, den Niederlanden und weiteren Ländern konnten weit rechts stehende Parteien ihre Positionen ausbauen. Die Europäische Volkspartei - EVP (der Zusammenschluss von Konservativen und Christdemokraten), Sozialdemokraten und Liberale haben aber weiterhin eine Mehrheit im EU-Parlament.

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Die weißen Knechte in den Metropolen

Die Sezessionisten in den englischen Kolonien Nordamerikas beantworteten den an sie gerichteten Vorwurf Sklavenhalter zu sein mit der Anklage gegenüber der englischen Oberherrschaft mit der von ihnen organisierten Lohnarbeit selbst Unterdrücker zu sein: „Die aufständischen Siedler in der Zeit der amerikanischen Revolution, später dann die Südstaatler bei ihrem Konflikt mit dem Norden beschuldigen ihre Antagonisten der Heuchelei: diese empörten sich über die schwarze Sklaverei, aber sie verschlössen die Augen vor der Tatsache, dass substanziell sklavereiähnliche Verhältnisse innerhalb der von ihnen als Modell gepriesenen Gesellschaft fortbestehen.“

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Europese verkiezingen voor – nog steeds – een schijnparlement

De Europese Unie (EU) grijpt steeds dieper in in het leven van haar burgers. Ontstaan als een economische gemeenschap die als doel had een douane-unie en een onbeperkte interne markt te creëren, is die constructie al lang gemuteerd in een entiteit die zich aanmatigt steeds meer gebieden van het sociale leven in de lidstaten te reguleren.

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Ende nach 50 Jahren

Die Ver.di-Mitgliederzeitung Publik veröffentlicht regelmäßig eine Kolumne in der es vorgeblich um die Arbeitswelt in der Ukraine geht. Autorin ist Olha Vorozhbyt, die stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichtenmagazins Ukraijinskyi Tyschden.

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„In den Schuhen steckten noch die abgehackten Füße der Kinder“

Im Sommer 1857 kam es in dem von Großbritannien beherrschten Indien zu einem Aufstand, der durch seine Grausamkeiten weltweit Entsetzen und Abscheu auslöste, und der bis heute nachwirkt.

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Hitler: „Was für England Indien war, wird für uns der Ostraum sein.“

Von den Apologeten des Liberalismus wird gern übersehen, dass dieser Philosophie bzw. Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, zumindest in der Zeit ihres Aufkommens, eine starke ethnische Komponente eigen war. Sie ist noch heute nicht ganz verschwunden und lebt etwa in den Vorstellungen einer White Supremacy fort.

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