Andreas Wehr – Autor von Büchern und Artikeln zu Europa, Philosophie und Geschichte sowie zur aktuellen Politik, Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin.

Rezension des Buches von Wolfgang Streeck „Zwischen Globalismus und Demokratie – Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus“

Wolfgang Streeck gehört zu den wenigen deutschen Sozialwissenschaftlern, die es sich nicht nehmen lassen bei der Bewertung sowohl der Europäischen Union (EU) als auch der Globalisierung gegen den Strom zu schwimmen.

Warum der Kampf um Gleichheit und Anerkennung mit Identitätspolitik nicht vereinbar ist.

„Die Menschen sind und bleiben von Geburt frei und gleich an Rechten.“ So lautet der erste Satz der von der französischen Nationalversammlung am 17. August 1789 angenommenen „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“. Seitdem versteht man unter der Emanzipation des Menschen vor allem Gleichheit und die allgemeine Geltung der Rechte für alle.

Rezension des Buches von Domenico Losurdo, "Der westliche Marxismus – wie er entstand, verschied und auferstehen könnte" in der Zeitschrift "Marxistische Erneuerung Z."

Der italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo gehörte zu den wenigen marxistischen Theoretikern, die die Auflösung des sozialistischen Staatensystem in Europa 1989/91 nicht als Scheitern, sondern als Niederlage des Sozialismus ansahen.

zur Entscheidung des Parteivorstandes der CDU über den Kanzlerkandidaten

In dem mit harten Bandagen geführten Kampf um die Kanzlerkandidatur der CDU/CSU ging es nicht allein um die Entscheidung zwischen zwei Politikstylen. Wichtiger war die Haltung der Kontrahenten in der Corona-Pandemie. Armin Laschet plädierte von Beginn an mit Blick auf „die Wirtschaft“ für schnelle Lockerungen der Einschränkungen. Er versuchte stets zu bremsen, wenn Bundesregierung und Landesregierungen sich für ein Lockdown aussprachen. Anders Markus Söder: An der Seite von Kanzlerin Merkel plädierte er für Vorsicht bei Lockerungen und befürwortete härtere Einschränkungen.

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