Andreas Wehr – Autor von Büchern und Artikeln zu Europa, Philosophie und Geschichte sowie zur aktuellen Politik, Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin.

Zum Buch von Domenico Losurdo „Der westliche Marxismus – wie er entstand, verschied und auferstehen könnte“

Der im Juni 2018 verstorbene italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo war einer der wichtigsten marxistischen Theoretiker weltweit. 2017 erschien sein Buch „Il marxismo occidentale. Comme nacque, come morì, come può rinascere“. Seit dem Frühjahr dieses Jahres liegt die deutsche Übersetzung mit dem Titel "Der westliche Marxismus – wie er entstand, verschied und auferstehen könnte" vor.

Angesichts des Niedergangs der Partei DIE LINKE stellt sich die Frage, ob eine solche Partei heute noch gebraucht wird. Sind die Unterschiede zwischen Linkspartei und SPD weiterhin so groß, dass es zweier linker Parteien bedarf?  Oder ist es jetzt nicht an der Zeit, die historische Spaltung der Arbeiterbewegung zu überwinden? Zur Beantwortung dieser Fragen ist es notwendig, sich Klarheit darüber zu verschaffen wie es zu dieser Spaltung kam, denn erst vor diesem Hintergrund lässt sich beurteilen, ob die Gründe dafür heute noch aktuell sind.     

Anlässlich der Wiederwahl der Fraktionsvorsitzenden Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch hat SNA mit Autor Andreas Wehr gesprochen.

Herr Wehr, DIE LINKE hat nach intensiven Debatten Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch als Fraktionsvorsitzende wiedergewählt. Manche unterstellen: weniger aus Überzeugung, als aus Mangel an echten Alternativen.

Am 14. November 2021 wäre der im Juni 2018 verstorbene italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo 80 Jahre alt geworden.

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