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Der antirussischen Politik zuliebe: Deutschlands Grüne für hochgiftiges Fracking.

Auf einen paradoxen Widerspruch in der Politik der Grünen in Deutschland in Bezug auf die jüngsten Russland-Sanktionen der Vereinigten Staaten hat der Europa-Experte Andreas Wehr verwiesen.

„Das ist schon erstaunlich, dass die Grünen für diese Sanktionen sind, weil sie inzwischen sehr antirussische Politik betreiben. Und hier begeben sie sich in einen interessanten Widerspruch: „Dieses amerikanische Flüssiggas wird durch Fracking gewonnen, also durch eine Technologie, die hochgiftig und die in Deutschland absolut unpopulär ist“, sagte Wehr am Freitag bei einer Experten-Videokonferenz Berlin-Moskau. „Das könnte eine kleine Rolle im Wahlkampf spielen, wenn man sagt: ihr wollt Europa mit Flüssiggas überschwemmen. Die Technologie, die ihr hier in Deutschland oder in Europa verhindern wollt, begünstigt ihr aber in den USA, indem ihr das daraus gewonnene Flüssiggas nach Europa kommen lasst.“

Wie Wehr weiter feststellte, bedeuten die jüngsten US-Sanktionen eine prinzipielle Veränderung in der Sanktionspolitik des Westens gegenüber Russland.  „Bei dem G7-Gipfel im Mai in Taormina hatte man sich ausdrücklich darauf verständigt, dass die Sanktionen nur gemeinsam aufgehoben beziehungsweise verschärft werden“, sagte er. Die Position war: Wir gehen gemeinsam vor! Die Veränderung der Sanktionspolitik können wir nur gemeinsam machen. Das war der taktische Erfolg, der jetzt worden mit diesen neuen Beschlüssen aufgehoben worden ist. Man fragt nicht: Macht ihr dabei mit? Sondern: wir sanktionieren gegebenenfalls sogar eure Banken und Unternehmen. Und das hat natürlich eine völlig neue Qualität.“

Hier der Link zum Artikel auf Sputnik: https://de.sputniknews.com/politik/20170804316898593-antirussischer-politik-zuliebe-gruene-fuer-fracking/