„Griechenland, die Krise und der Euro”
Andreas Wehr
etwa 180 Seiten
erscheint im September 2010
ca. EUR 12,90 [D] / EUR 13,40 [A] / SFR 24,00
ISBN 978-3-89438-443-2
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Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Schwächen der Europäischen Union und ihrer gemeinsamen Währung Euro schonungslos offenbart. Grundlegende Mängel der Konstruktion der Eurozone wurden erkennbar. Heute rächt sich, dass es in der Europäischen Union wohl eine Währungs-, aber keine Finanz- und Wirtschaftsunion und schon gar keine Politische Union gibt. In der Krise um Griechenland stellt sich die Frage, ob eine Währung ohne Staat auf Dauer überhaupt existieren kann. Der Autor beschreibt, wie durch das Agieren von nationalen Regierungen, insbesondere der deutschen, von Europäischer Kommission und Europäischer Zentralbank die Spannungen in der Eurozone permanent angewachsen sind. Zwei Auswege sind seiner Ansicht nach möglich: Der Zerfall bzw. die Teilung der Eurozone oder aber der Aufstieg eines Hegemons, der den anderen Euro-Ländern seinen Willen aufzwingt. Dies kann aber nur Deutschland sein. Damit wäre der alte Konflikt wieder da. In dieser Krise steht daher viel auf dem Spiel.
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PapyRossa Verlag
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50937 Köln
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Vorwort von Andreas Wehr in:
Domenico Losurdo
Die Deutschen
Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
Broschiert: 112 Seiten
Erschienen am 25. März 2010
Verlag: Kai Homilius Verlag
ISBN-10: 3897064154
ISBN-13: 978-3897064157
Als 2006 die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland stattfand, wurden Tausende deutscher Fahnen geschwenkt. Schnell waren die Rufer in der Wüste, die mit Grass riefen: "Deutschland denken heißt Auschwitz denken" und vor einem neuen Nationalismus warnten.
Domenico Losurdo, als italienischer Philosoph und Marxist eher unverdächtig, ist der dahinter stehenden Frage nachgegangen: "Ist Deutschland ein unverbesserliches Volk?"
Wer nur in Grass´scher Diktion denkt, ignoriert, dass in Geschichte und Gegenwart der Deutschen mächtige fortschrittliche Strömungen zu finden sind. Der verdrängt, dass der Faschismus keineswegs eine exklusive deutsche Erscheinung war und ist und dass das Dritte Reich keineswegs nur deutsche Wurzeln hat. Der Knüppel vom "deutschen Sonderweg" dient dazu, die Bundesrepublik in einer Vasallenrolle gegenüber den USA zu halten.
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„Land in Sicht?”
Andreas Wehr
Währung mit eingebauter Sozialdemonatge - Der Euro und die Krise, in:
„Land in Sicht?”
Die Krise, die Aussichten und die Linke
Paperpack, 210 Seiten
erschienen im Herbst 2009
EUR 14,90 (D)/SFR 24,90
ISBN 978-3-89438-414-2
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Georg Fülberth, Jörg Goldberg, Christian Gotthardt, Rudolf Hickel, Jörg Huffschmid, Gertraud Lunzer, Harry Nick, Hermannus Pfeiffer, Michael Schlecht, Herbert Schui, Heinz Siebold, Manfred SOhn, Sahra Wagenknecht, Andreas Wehr, Winfried Wolf und Karl Georg Zinn beleuchten die zentralen Krisenprozesse: Finanz-, Weltwirtschafts-, Sozial- und Öko-Krise, präsentieren konkrete Alternativen und halten nach Perspektiven Ausschau, die über die aktuelle Krise weit hinausweisen.
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„Jeder gegen jeden”
Klaus Dräger/Andreas Wehr
Die EU und die Krise: „Die ewige Wiederkehr des Gleichen”, in:
„Jeder gegen Jeden”
Die EU und die Krise
Supplement der Zeitschrift Sozialismus 1/2010
Jürgen Lute MdEP (Hrsg.)
Die Mitgliedsstaaten sollen die Krise nutzen, um – wie bisher - neoliberale Strukturreformen durchzusetzen. Die Kommission wird sie dabei unterstützen, mit Argumenten und, wenn nötig, Defizitverfahren und entsprechenden nach dem Stabilitäts- und Wachstumspakt vorgesehenen Sanktionen.
Dabei finden innerhalb der EU-Institutionen keine erkennbaren, auch nur halbwegs ernsthaften Krisenanalysen statt. Nur so ist zu erklären, dass den Regierungen die immergleichen Medikamente verordnet werden sollen – lediglich in höherer Dosis.
Auch was die völlig aufgeblähten und außer Kontrolle geratenen Finanzmärkte angeht, ist von Korrekturen oder gar einer Abkehr vom brüchigen Modell des finanzmarktgetriebenen Kapitalismus keine Rede. Gegenwärtig steht eine Reihe von Richtlinien zur Reform der europäischen Finanzmärkte mitten im Gesetzgebungsprozess. Richtungsweisende Initiativen sind dabei aus Brüssel nicht zu erwarten. Der derzeitige Konsens in der EU schießt sich auf Probleme in Aufsicht und Transparenz an den Märkten ein. Die Finanzmärkte selbst und ihr Stellenwert werden nicht als Problem begriffen.
Digital verfügbar
Auf der Webseite von DIE LINKE. Im Europarlament
Das Publikum verlässt den Saal
Nach dem Verfassungsvertrag: Die EU in der Krise
PapyRossa Verlag, Neue Kleine Bibliothek 110,
206 Seiten
erschienen im April 2006
ISBN 978-3-89438-342-8
EUR 14,90 [D] / SFR 26,80
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Das Votum der Franzosen und Niederländer gegen die EU-Verfassung hat gezeigt, dass die Politik des Neoliberalismus und des damit verbundenen Sozial- und Demokratieabbaus auch in Europa auf wachsenden Widerstand trifft. Die Absichten, die hinter dem gescheiterten Verfassungsvertrag standen, sind aber keineswegs tot. In Think Tanks, in Brüssel und in den diversen Außenministerien wird intensiv über einen neuen Anlauf nachgedacht. Eine Vorreiterrolle spielt die Große Koalition unter Angela Merkel. Nur wenn die langfristigen Strategien der europäischen Eliten erkannt und die Gefahren für die sozialen und demokratischen Rechte der BürgerInnen benannt werden, sind überzeugende Alternativen möglich.
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Europa ohne Demokratie?
Die europäische Verfassungsdebatte - Bilanz, Kritik und Alternativen
PapyRossa Verlag, Neue Kleine Bibliothek 91,
154 Seiten, erschienen im März 2004
EUR 12,90;(D) SFR 23,50
ISBN 3-89438-272-8
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Die Europäische Union ist auf dem Weg zur Weltmacht. Ihre Osterweiterung schafft einen Binnenmarkt, der größer ist als der der USA. Und auch die Bildung einer globalen Militärmacht Europa droht weiteren Auftrieb zu bekommen. Gleichzeitig steht die demokratische Legitimität der EU auf tönernen Füßen. Die legislativen Rechte des Europäischen Parlaments und seine Kontrollmöglichkeiten gegenüber der Exekutive sind weniger als bescheiden und entsprechen nicht einmal grundlegenden Normen parlamentarischer Demokratie. Dass der Text für eine EU-Verfassung diesen Mangel an Demokratie festschreibt, ist der Öffentlichkeit noch kaum bewusst. Und auch nicht, dass er die permanente Aufrüstung wie den weiteren neoliberalen Sozialkahlschlag zur Verfassungspflicht erhebt. Höchste Zeit für eine breite öffentliche Debatte.
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New Democrats, New Labour, Neue Sozialdemokraten
Karen Schönwälder, Frank Unger und Andreas Wehr
Januar 1998 (D), Espresso Verlag
Broschiert: 189 Seiten
ISBN-10: 3885207028
ISBN-13: 978-3885207023
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Dieses Buch behandelt in drei Abschnitten den Kurswechsel, den die Parteiführungen von SPD, Labour Party und der Demokraten in den USA in den Jahren 1999 bis 2002 vollzogen haben. Obwohl die Demokratische Partei kaum als eine originär sozialdemokratische Partei im europäischen Sinne bezeichnet werden kann, eröffnet die Analyse doch gewisse Parallelen. Alle drei Parteien rücken in diesen Jahren nach Rechts. Dadurch eröffnete sich ihnen zwar eine neue Machtperspektive, die allerdings hatte ihren Preis: Die SPD verliert unter Gerhard Schröder die Kompetenz in Fragen des sozialen Ausgleichs, Labour wird von Tony Blair an der Seite der USA in den heillosen Irakkrieg geführt, und der Erfolg der Demokraten endet mit der Amtszeit ihres charismatischen Führers Bill Clinton.
